Biomasse – für Sie Abfall, für uns Energie.

Wussten Sie, dass Sie mit Kartoffelschalen Ihre Wohnung heizen, mit Laub auf Ihrem Herd kochen und mit Gülle Ihr Auto antreiben können? Was einmal mit Leben erfüllt war und Sonne getankt hat, steckt voller Energie.

Ob aus Grüngut (Gartenabfälle, Essensreste), landwirtschaftlichen Hofdüngern (Gülle und Mist) oder organischen Industrieabfällen  – diese biogene Abfälle sind natürliche Energielieferanten.

Haushalte & Gartenbau

Gemeinden

Landwirtschaft

Industrie & Gastronomie

Was ist Grüngut?

Haushalte & Gartenbau

Kaffeesatz vom Morgen, Spaghettireste vom Mittag oder Brotrinden vom Abend. Was bei Ihnen im Abfall landet, wird bei uns sinnvoll weiterverarbeitet.

 

Biomasse aus dem Haushalt

  • Speisereste
  • Rüstabfälle von Obst und Gemüse
  • Kaffeesatz
  • Alt-Speiseöl, Frittieröl
  • Kompostierbare Säcke mit grünem Gitterdruck (nach DIN V 54900)

Aus dem Hausgarten oder Gartenbau

  • Speisereste
  • Grüngut
  • Laub, Sträucher
  • Rasenschnitt, Schnittblumen
  • Schnittgut von Strassenrändern

U

Vorteile auf einen Blick

  • CO₂-neutrale Energieerzeugung
  • fördert die regionale Wirtschaft
  • krisensicher und nachhaltig
  • keine Abhängigkeit von Wind, Wasser und Strom

Gemeinden

Die intensive Tierhaltung im Kanton Luzern und die Trennung von Abfall gewährleisten eine kontinuierliche Zufuhr von Biomasse aus der Region.

Biomasse aus der Gemeinde

  • Grüngut
  • Laub, Sträucher
  • Rasenschnitt, Schnittblumen
  • Schnittgut von Strassenrändern
  • Speisereste, Gastro- und Rüstabfälle
  • Kompostierbare Säcke mit grünem Gitterdruck (nach DIN V 54900)

U

Vorteile auf einen Blick

    • attraktive Verarbeitungskosten
    • umweltfreundlich und regional
    • entlastet Klär- und Kehrichtverbrennungsanlagen
    • unabhängig von kostenintensiver Fremdenergie
    • CO₂-neutrale Energieerzeugung

Unsere Anlage verarbeitet jährlich bis zu:

16 000 Tonnen

feste Biomasse

45 000 Tonnen

flüssige Biomasse

Landwirtschaft

In unserer EnergieZukunftsAnlage wird die in den Hofdüngern gespeicherte Energie genutzt und die daraus entstehenden Gärreste anschliessend zu hochwertigen Düngern aufbereitet.

Biomasse aus der Landwirtschaft

  • Gülle (kann auschliesslich durch Aktionäre von SFPI angeliefert werden)
  • Mist von Rindern, Pferden, Hühnern, Kleintieren, usw.
  • verdorbene Futtermittel

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Vorteile auf einen Blick

  • Sinnvolle Verwertung der Hofdünger inkl. energetischer Nutzung
  • Bestätigung der Nährstofflieferungen über die elektronische Plattform HODUFLU
  • Reduktion des «Gülletourismus» sowie eine nachhaltige Reduktion der Ammoniak- und Phosphoremissionen nahe der Anlage

Industrie & Gastronomie

In der Lebensmittelindustrie und Gastronomie fallen riesige Mengen organischer Abfälle an. Daraus produzieren wir grüne Energie.

Biomasse aus Industrie & Gastronomie

  • Kaffee- und Teesatz
  • Kräuterextrakt
  • deklassierte Lebens- und Futtermittel / Rohkomponenten
  • Speisereste und Rüstabfälle
  • Kochfett, Essig, Frittieröl
  • Flotate
  • Fettschlämme
  • unbedenkliche Abwässer mit hoher organischer Fracht

U

Vorteile auf einen Blick

  • fördert die regionale Wirtschaft
  • Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Ausland nimmt ab
  • krisensicher und nachhaltig
  • keine Abhängigkeit von Wind, Wasser und Strom
  • attraktive Verarbeitungskosten
  • einfache Verwertung von Lebensmittelabfällen
  • sinnvolles Recycling
  • CO₂-neutrale Energieerzeugung
  • umweltfreundlich und regional

Was ist Grüngut?

  Liste Grünabfälle

Als Grünabfälle in den Biocontainer gehören kompostierbare Beutel, Gartenabfälle sowie Rüst- und Speiseabfälle und verdorbene, überzählige oder nicht mehr geniessbare organische Reststoffe.

Pflanzliche Gartenabfälle

  • Rasen- und Wiesenschnitt
  • Strauch- und Baumschnitt
  • Stauden von Blumen und Gemüse
  • Laub, Fallobst und Schnittblumen
  • Balkon- und Topfpflanzen inkl. Erde
  • Unkraut ohne Blacken und Ambrosia

Abfälle aus Haushalten

  • Kompostierbare Beutel (mit Gitternetz)
  • Rüstabfälle von Obst und Gemüse
  • Kaffeesatz und Teekraut
  • Eierschalen
  • Speisereste, gekocht und ungekocht
  • Obst, Gemüse und Salat
  • Fleisch (ohne Knochen) und Fischabfälle
  • Brot und Gebäck
  • Milchprodukte und Eier
  • Teigwaren, Reis, Pizza etc.
  • Kochfett und Saucen (ohne Frittieröl)
  • Kleintiermist pflanzen­fressender Tiere